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Reha-Klinik Am Lietholz, 2008 komplett renoviert den neuesten Richtlinien entsprechend (Brandschutz, Barrierefreiheit). Umgeben von einem großen Klinikpark und direkt am Landschaftsgarten und Kurpark gelegen

Luftbild der Klinik am Lietholz
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Seit 1987 werden Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, degenerativ rheumatische Erkrankungen und Zustände nach Operations- und Unfallfolgen an den Bewegungsorganen stationär wie ambulant/teilstationär (ganztags ambulant) behandelt.

Darüber hinaus bietet die Klinik die Möglichkeit der orthopädischen Nachsorgebehandlung im Rahmen der intensivierten Rehabilitationsnachsorge (IRENA) an.

Schwerpunkte der Klinik Am Lietholz sind die Behandlung akuter und chronischer Rückenschmerzen.
Unter akuten Rückenschmerzen werden Schmerzen mit einem Verlauf von weniger als 3 Monaten verstanden. Nach ausführlicher klinischer Untersuchung und Diagnostik wird ein individuell gestaltetes Therapieprogramm für jeden einzelnen Patienten erarbeitet. Ergänzend kommen bei chronischen Rückenschmerzen (Rückenschmerzen ohne neurologische Komplikationen, die länger als 3 Monate bestehen) auch psychologische Tests und Diagnostikverfahren zur Anwendung. Unter Berücksichtigung des biopsychosozialen Modells und der funktionalen Gesundheit des Patienten werden somatische, psychologische und soziale (Sozialberatung) Therapieeinheiten integriert, um somit den Betroffenen eine verbesserte Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft sowie in der Arbeitswelt zu ermöglichen.

Ein weiterer Schwerpunkt der orthopädischen Fachklinik Am Lietholz ist die Behandlung von Arthrosen der großen Gelenke, insbesondere der Hüft- und Kniegelenke. Verschleißerscheinungen sind chronische Erkrankungen, die einer lebenslagen Behandlung bedürfen. Unser Behandlungskonzept basiert im Wesentlichen auf einer dem individuellen Bedarf angepassten Bewegungstherapie und Gelenkschutztraining, um der Bedeutung dieser Erkrankungen gerecht zu werden. Auch hier steht die Adaptation an die Arbeitswelt, vor allen Dingen im vorhandenen Beruf, deutlich im Vordergrund.

Nach endoprothetischem Gelenkersatz erfolgt eine entsprechende Nachbehandlung (Anschlussheilbehandlung) mit intensiver Physiotherapie zur Mobilisierung und zum Muskelaufbau, um eine zügige Reintegration in das Alltagsleben zu ermöglichen

In Anbetracht des demographischen Wandels mit zunehmender Überalterung der Bevölkerung kommt der vorbeugenden Behandlung einer altersbedingten Osteoporose eine große Bedeutung zu. Nach entsprechendem anamnestischen Screeningprogramm wird im Bedarfsfall eine ergänzende Diagnostik, z.B. Knochendichtemessung, durchgeführt. Es wird, wenn nötig, eine medikamentöse Differentialtherapie eingeleitet. Grundsätzlich wird eine ausführliche Schulung nach standardisiertem Verfahren über diätetische Vorbeugungsmaßnahmen gegen Osteoporose sowie allgemeine Maßnahmen der Lebensführung durchgeführt. Das krankengymnastische Programm führt zu einer Muskelkräftigung, die ihrerseits wieder den Knochenabbau vermindert oder sogar einen Knochenneubau induzieren soll.