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Angst als Krankheit

Angst kann sich verselbständigen und auch dann auftreten, wenn keine äußere Gefahr droht. Auslöser können bestimmte Anlässe oder Situationen sein (z.B. Platzangst, Angst in der Dunkelheit, Angst im Fahrstuhl). Man spricht dann von „Phobien“.

Wenn übermäßige Angst auftritt ohne erkennbaren äußeren Anlass und sich das ganze Denken nur noch um befürchtete „Katastrophen“ dreht, sprechen wir von einer „generalisierten Angsterkrankung“. Sowohl bei Phobien als auch bei generalisierten Ängsten können körperlich erlebte Symptome ganz im Vordergrund stehen. Dies sind z.B. Herz bezogene Ängste („Herzphobie“) Schwindel (phobischer Attackenschwindel), Schwitzen, Durchfall oder Zittern. In solchen Fällen spricht man von „somatisierter Angst“, d.h. Angst als Krankheit, die über körperliche Beschwerden ihren Ausdruck findet. Treten wie aus heiterem Himmel Angstanfälle ohne ersichtlich äußeren Anlass auf, so spricht man von „Panikattacken“. Hierbei kommt es zu plötzlichem Herzrasen, schmerzhaftem Druckgefühl in der Brust, Benommenheit bis hin zur Todesangst.

Bei allen krankhaften Ängsten hat die Angst ihre ursprüngliche Schutzfunktion verloren und führt entweder dazu, dass die betroffenen Menschen in ständiger „Bereitschaft“ sind und sich als innerlich angespannt und unruhig erleben oder aber die überschießende Angst sie regelrecht lähmt.


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Behandlung durch:

  • Klinik Lipperland
    Fachklinik für psychosomatische Erkrankungen