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Behandlungsmöglichkeiten bei Angsterkrankungen

Die psychotherapeutische Behandlung hat zwei Schwerpunkte: Verstehen einerseits und handeln andererseits. Verstehen meint, dass in Gesprächen die Grundlagen der Angstkrankheit, mögliche Auslöser, Zusammenhänge und wichtige lebensgeschichtliche Ereignisse in Verbindung gebracht werden, um so die Handlungsmöglichkeiten der Betroffenen zu erweitern. Handeln meint, dass es nötig ist, sich ein Stück weit der Angst zu stellen und Vermeidungsverhalten aktiv anzugehen. Der Fachbegriff hierfür ist „Expositionstraining“. Dabei suchen die Betroffenen mit Unterstützung bestimmte Angst auslösende Situationen auf und lernen so im Handeln, diese aktiv zu bewältigen.

Medikamentöse Behandlung ist oft hilfreich und nützlich. Geeignete Medikamente sind neuere Antidepressiva, die zur Behandlung von Ängsten sehr wirksam sind und nur wenige Nebenwirkungen haben. Eine einschleichende, langsame Aufdosierung ist erforderlich und es ist nötig, die Medikamente ausreichend lange zu nehmen, um die volle Wirksamkeit zu erhalten.
Begleitend hierzu hat Bewegung- und Bewegungstherapie eine große Bedeutung. Regelmäßige Bewegung hilft, Ängste zu lindern und Angst auslösende Situationen zu bewältigen.


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Behandlung durch:

  • Klinik Lipperland
    Fachklinik für psychosomatische Erkrankungen