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  1. Schwerpunkte
  2. Arthrosen der Hüft- und Kniegelenke
  3. Behandlungsmöglichkeiten bei Arthroseerkrankungen

Behandlungsmöglichkeiten bei Arthroseerkrankungen

1. Anhalten oder Verlangsamen des Arthroseprozess in Hüfte oder Knie

  • Belastungsminderung des Gelenks durch Gewichtsreduktion
  • Anpassung der beruflichen Tätigkeit an das Leistungsprofil
  • Auswahl geeigneter Freizeitbeschäftigungen, geeignetes Schuhwerk

2. Erhaltung der Gelenkfunktion

  • Physikalische Therapie und Krankengymnastik

3. Linderung der Beschwerden
    a.) Physikalische Therapie, insbesondere Wärme

  • Pharmakotherapie, wie Medikamente zur Schmerzreduzierung
  • nicht steroidale Antirheumatika (NSAR)
  • therapeutische Lokalanaesthesie
  • lokal durchblutungsfördernde Salben
  • lokale Anwendung von NSAR-Salben
  • im Spätstadium auch Glukokortikoide

    b.) Krankheitsmodifizierung:

  • Chondroprotektiva (Knorpelschutzpräparate)
  • eventuell auch Nahrungsergänzungsmittel
  • Hyaluronsäure, Omega-3-Fettsäuren, Arachidonsäure

Nichtsteroidale Antirheumatika besitzen eine gute Schmerzstillung und eine hohe antientzündliche Aktivität, haben aber leider auch Nebenwirkungen wie Magenschleimhautentzündung und Magengeschwüre, Risiken für die Niere (Vorsicht bei diabetischer oder hypertonischer Nephropathie, bei nephrotischem Syndrom oder bei Diuretikatherapie), bronchiale Risiken (bronchokonstriktorisch, Auslösung von Asthmaanfällen), und andere Risiken, wie möglicherweise bei allen NSAR Herz-Kreislaufnebenwirkungen, auch bei den ganz modernen spezifischen Medikamenten

4. operative Therapie
Es gibt zahlreiche gelenkerhaltende operative Verfahren, die ihre ganz spezifische Bedeutung haben. Über die Auswahl solcher Verfahren muss immer im Einzelfall entschieden werden. Als letzte Möglichkeit bietet sich immer der Gelenkersatz an. In letzter Zeit haben sich auch Verfahren zur operativen Erneuerung des Gelenkknorpels etabliert, aber auch hier kann immer nur eine Einzelfallentscheidung getroffen werden. Auch nach operativen Therapieformen gilt, dass eine rehabilitative Nachbehandlung immer ganz wichtig ist.



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Behandlung durch:

  • Klinik am Lietholz
    Fachklinik für orthopädische Erkrankungen.