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Wie äußert sich die Depression?

In jedem Falle ist das Gefühl und die Stimmung beeinträchtigt. Betroffene Menschen fühlen sich schwermütig, klagen über gedrückte Stimmung, empfinden Angst und innere Unruhe, sind manchmal auch gereizt und verspüren eine dumpfe Gleichgültigkeit, sprechen oft von einem "Gefühl der Gefühllosigkeit". Das Denken ist verlangsamt. Depressive Menschen neigen zum Grübeln, pessimistischen Gedanken und bewerten Vieles negativ.

Öfter bestehen Lebensüberdruss - Gedanken. Konzentration und Gedächtnis können auch beeinträchtigt sein. Der Wille erscheint gehemmt ("ich habe viele Pläne und kann nichts umsetzen"). Die Betroffenen sind schwunglos. Sie sind kaum entscheidungsfähig und können sich kaum zu Neuem aufraffen. Manchmal gibt es auch das Gegenteil: depressive Menschen fühlen sich getrieben, unruhig und ständig unter Anspannung stehend, sind allerdings nicht in der Lage, geordnet Pläne umzusetzen.

Sehr häufig und oft regelhaft finden sich körperliche Begleiterscheinungen bei depressiven Menschen: Es bestehen Schlafstörungen, zuviel oder zu wenig Appetit, häufig Schmerzen und Druckgefühl im Kopf und Brustkorb. Manche depressive Menschen klagen über  ein Kloßgefühl im Hals, Herz- und Atembeschwerden und Neigung zur Verstopfung. Regelhaft ist die Sexualität herabgesetzt. Depression ist eine "leibnahe" Erkrankung. Es kann auch vorkommen, dass die körperlichen Symptome der Depression ganz im Vordergrund des Erlebens stehen, so dass betroffene Menschen zunächst überrascht sind und es zunächst ablehnen, dass sie depressiv sein könnten.



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Behandlung durch:

  • Klinik Lipperland
    Fachklinik für psychosomatische Erkrankungen