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Erscheinungsformen der Migräne

Typisch sind starke, pulsierend pochende, meist einseitige Kopfschmerzen, die morgens nicht selten aus dem Schlaf heraus beginnen. Die Schmerzintensität steigert sich bis zu einem Höhepunkt und die Migräneattacke kann zwischen 4 und 72 Stunden anhalten. Häufig sind in Verbindung mit Migräne Übelkeit, Erbrechen, Licht, Geräusch- und Geruchsempfindlichkeit, durch die die Betroffenen sehr beeinträchtigt sind. In der Regel ist in der Migräneattacke eine geregelte Alltagsaktivität nicht mehr möglich. Man unterscheidet eine Migräne ohne Aura ("einfache Migräne), bei der typische Migränekopfschmerzen in Verbindung mit Übelkeit und Erbrechen auftreten.

Die Migräne mit Aura  ("klassische Migräne") ist begleitet von sog. "Vorboten-Symptomen". Dabei handelt es sich um Begleiterscheinungen im Vorfeld des Migräne-Kopfschmerzes, die mit neurologischen Ausfallserscheinungen einhergehen können. Patienten erleben Sehstörungen, das Gesichtsfeld kann eingeschränkt sein, sie sehen Lichtblitze und haben Flimmern vor den Augen. Die Aura-Symptome können einhergehen mit Gefühls- und Sprachstörungen bis hin zu vorübergehenden Halbseitenlähmungen. Etwa 70% der Betroffenen haben eine Migräne ohne, lediglich 20% eine Migräne mit Aura.



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Behandlung durch:

  • Klinik Lipperland
    Fachklinik für psychosomatische Erkrankungen