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Ursachen der Migräne

Bei der Migräne wirken erbliche, hormonelle, zentral -nervöse und psychosoziale Einflussfaktoren zusammen. Man geht heute davon aus, dass es sich beim Migräneanfall um eine sog. "neurogene Entzündung" handelt und es Regionen im Gehirn gibt, die als "Migräne-Generator" dienen. Daneben ist aber bekannt, dass es eine Fülle von Einflussfaktoren gibt, die die Häufigkeit und die Intensität von Migräneattacken beeinflussen. Man spricht hier von sog. "Trigger-Faktoren". Die Möglichkeiten reichen von Nahrungsmitteln über einen unregelmäßigen Schlaf/Wachrhythmus bis hin zu Stress, Erwartungsängsten und innerer Anspannung. Insofern ist die Migräne keine "psychosomatische Erkrankung" im engeren Sinne sondern eine neurologische Erkrankung, für deren Verlauf und Behandlung psychosomatische Einflussfaktoren eine große Bedeutung haben.


Dem gegenüber spielt bei Spannungskopfschmerzen die Muskelanspannung, die persönliche Schmerzschwelle und das seelische Befinden eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grunde werden Spannungskopfschmerzen auch unter den somatoformen Störungen (s.spezielles Infoblatt) erwähnt.



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Behandlung durch:

  • Klinik Lipperland
    Fachklinik für psychosomatische Erkrankungen