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Somatoforme Störungen

„Das Herz schlägt mir bis zum Hals“ – „Mir kommt die Galle hoch“ – „Der hat ein breites Kreuz“ – „Leib und Seele gehören zusammen“. Wir alle kennen diese Redewendungen und noch viele andere mehr, die dem Sinn nach auf eine enge Verbindung zwischen körperlichem Erleben und seelischem Befinden hinweisen. Diese leibseelischen Verbindungen können Sie auch bei jedem Ihnen bekannten Gefühl wieder finden: ob Trauern und Tränen, ob Angst und Herzrasen oder Wut und Muskelanspannung – es gibt kein „normales“ Gefühl, was nicht auch einen körperlichen Ausdruck hätte. Insofern haben Sie schon oft empfunden, dass „Leib und Seele zusammengehören“. Trotzdem ist es, zumal für Betroffene, oft schwer vorstellbar, dass es intensive körperliche Beschwerden gibt, wodurch sich Menschen erheblich beeinträchtigt fühlen, ohne dass bei umfangreichen ärztlichen Untersuchungen auffällige Organbefunde zu erheben wären. Die Betroffenen sind häufig enttäuscht, zweifeln an dem Arzt, der Untersuchungstechnik oder an sich selbst, meinen, sie würden nicht ernstgenommen oder haben das Gefühl, ihrem Körper nicht mehr trauen zu können. Dabei sind diese Art psychosomatischer Erkrankungen, die sich über körperliche Symptome äußern sehr häufig. Der Fachbegriff für diese Erkrankungen heißt „Somatoforme Störungen“. Somatoforme Störungen sind charakterisiert durch anhaltende körperliche Beschwerden, für die sich trotz umfangreicher ärztlicher Untersuchungen einschließlich apparativ technischer Untersuchung keine hinreichenden organischen Gründe finden lassen, die die Beschwerden erklären. Am häufigsten unter den somatoformen Störungen sind chronische Körperschmerzen, wobei grundsätzlich auch alle anderen Organsysteme betroffen sein können.

 

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Behandlung durch:

  • Klinik Lipperland
    Fachklinik für psychosomatische Erkrankungen